Stress ist gut – und schlecht

Ja, was denn nun? Beides. Die Natur hat uns mit der Stressfähigkeit ausgestattet, damit wir mit Herausforderungen fertig werden können. Beispielsweise das berühmte Lampenfieber. Es wird von Stresshormonen verursacht, die ausgeschüttet werden, damit der Schauspieler sofort auf der Bühne präsent sein kann, sofort sein Publikum begeistern kann.

Hat er allerdings seinen Text nicht richtig gelernt, dann verkehrt sich dieser Effekt. Dann schüttet der Körper viel zu viel von dem Adrenalin aus, das dann die Zellwände angreift und der Ablagerung des schädlichen Cholesterins den Boden bereitet.

Wer sich schämt, schadet sich

Unseren Boulevard-Blättern, unseren Fernsehsendern ist ja nichts heilig.
Dennoch gibt es noch Tabus. Eines ist ausgerechnet das Messen des Blutzuckers in der Öffentlichkeit, das haben jedenfalls Umfragen herausgefunden. Ein unverständliches Tabu.
Sicher auch der Tatsache geschuldet, dass niemand gern als krank erscheinen mag. Gerade beim Lebensstil-Diabetes ist diese Furcht besonders ausgeprägt. Das geht so weit, dass manche Verlage Diabetes-Literatur nur im neutralen Umschlag verschicken. Seltsam, wer einen Herzinfarkt hat, sagt das meist ohne Umschweife.
Diabetiker verbergen ihre "Krankheit", die oft keine ist. Über den Herzinfarkt reden sie dann wieder. Aber der kommt oft von einem nicht richtig behandelten Diabetes.

Wussten Sie, dass Schlafen schlank macht?

Das hat eine amerikanische Studie ergeben. Wer nur um die vier Stunden pro Nacht schläft, hat ein um über 70 Prozent höheres Risiko fettleibig zu werden, als Menschen, die über sieben Stunden schlummern.
Offensichtlich hängt das damit zusammen, dass der Körper während des Schlafes Fett verbrennen kann. Wobei dieser Effekt dann ganz besonders eintritt, wenn tagsüber die sogenannten Kraftwerke der Zellen aktiviert werden. Und was aktiviert die? Was wohl, Bewegung.


120 Schritte

Heute können Sie schon mal darüber nachdenken, was Sie morgen aufs Papier bringen werden. Laufen beflügelt schließlich.

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