Was hat Zucker mit "Zucker" zu tun?

Direkt gar nichts. Indirekt ist der Industriezucker aber eine der Hauptursachen der Diabetes-Explosion. Das geht so: Wird beispielsweise sehr süß gegessen, fliesst der Zucker sehr schnell ins Blut, worauf der Körper ein Übermaß an Insulin ausschüttet, um der Zuckerflut Herr zu werden.

Insulin ist aber ein Masthormon, das alles, was in den Blutbahnen kreist, in die Zellen presst. Dort bleibt dann meistens gerade das Fett, führt zu Übergewicht, was wiederum die wichtigste Ursache für den Lebensstil-Diabetes ist. Sehr viel geringer fällt dieser Zuckeranstieg bei Vollkornprodukten aus.

Teststreifen: Achtung Ablauf!

Die kleinen Minilabors, die in wenigen Sekunden den aktuellen Wert des Blutzuckers berechnen, sind höchst sensible Gebilde.
Sie dürfen beispielsweise keinen Frost abbekommen, und sie dürfen nicht über 30 Grad gelagert werden. Außerdem vertragen sie keinerlei Feuchtigkeit.
Gerade, wer nach den Messergebnissen beispielsweise Insulin spritzt, muss peinlich genau darauf achten, dass mit den empfindlichen Streifen alles seine Ordnung hat, weil er sich sonst möglicherweise zu viel oder zu wenig spritzt. Auch haben die Streifen ein Ablaufdatum, da sonst keine einwandfreien Werte garantiert werden können. Moderne Geräte sind so programmiert, dass sie vor der Messung das Ablaufdatum automatisch checken.

Grapefruit: Janusköpfig

Gerade hatten wir es vom Fett. Ein guter Fettkiller ist die Grapefruit. Auch hilft sie, die Ablagerungen des Cholesterins wegzuschwemmen, beugt so indirekt dem Herzinfarkt vor. Übrigens sind die wirksamen Stoffe ganz stark im "Weißen" unter der Schale. Also nicht bis aufs letzte Fitzelchen schälen.
Aber Vorsicht: Wer cholesterinsenkende Präparate nimmt, muss aufpassen, dass die Pampelmuse deren Wirkung nicht mindert.

140 Schritte

Na wo isser denn, der Schweinehund? Auf dem Papier.
Und Sie laufen fröhlich los.

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