Werfen Sie sich mal zu Füßen

Natürlich nur im übertragenen Sinne. Aber die Füße sind ein ebenfalls sehr gefährdeter Körperteil bei Diabetikern. Jährlich müssen einige tausend Füße amputiert werden, weil die Zuckermoleküle die Blutbahnen verstopft haben, so dass die Füße abgestorben sind.

Eine wesentliche Stufe dieser finalen Entwicklung können übrigens Taubheitsgefühle sein, was dazu führen kann, dass kleine Verletzungen nicht bemerkt werden, weil sie nicht mehr "weh" tun.

"Messen" Sie Grippe

Über den Zuckerstoffwechsel lässt sich noch mehr erfahren, als "nur" die Höhe des Blutzuckers. Steigt beispielsweise plötzlich der Blutzucker zwischen 10 und 20 Punkten, ohne dass sich die sonstigen Lebensumstände verändert haben, kann das auf eine kommende Grippe hindeuten.
Um diesen drohenden Infekt zu bekämpfen, schüttet der Körper Glukose und gleichzeitig Insulin aus, was in diesem Fall so etwas wie eine Reparaturfunktion ausübt. Gut für Sie: Weil Sie eine Ahnung haben, was im Körper vor sich geht, können Sie dem Körper zusätzlich bei der Infektabwehr helfen, etwa durch warmen Salbeitee.

Volles Korn, langsamer Zucker

Zwei Faktoren begünstigen ganz besonders den Lebensstil-Diabetes: Industriezucker und Weißmehl. Letzteres lässt sich besonders leicht durch Vollkornbrot ersetzen. Das hat gleich zwei Vorteile.

Zum einen enthält das volle Korn jede Menge wertvolle Vitamine und Mineralien, wie etwa Zink, das Diabetiker besonders für ihren Stoffwechsel brauchen. Außerdem stabilisiert Zink das Immunsystem.
Als zweiter Vorteil kommt hinzu, dass die Kohlehydrate des Vollkorns langsamer ins Blut gehen. Die Experten sprechen von einem niedrigen glykämischen Index, der dafür sorgt, dass nach dem Essen der Zuckerspiegel nicht so stark ansteigt. Insgesamt wirkt sich Vollkornbrot damit langfristig sogar positiv auf den Blutzucker aus.

160 Schritte

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