Vor über 2000 Jahren hat Hippokrates schon gewusst, was wichtig ist: Nahrung ist Medizin.
Nahrung ist Energie
Wer zu dick ist, hat ein simples physikalisches Gesetzt verletzt: Er hat mehr gegessen, als er verbraucht. "Jedes Pfund geht durch den Mund", heißt es. Wer also vor dem Fernseher sitzt, verbraucht keine Energie. Wer trotzdem Chips futtert, füttert seinen dicken Bauch.
Nahrung: Am Besten natürlich
Unser Stoffwechsel ist auf Lebens-Mittel programmiert, die weitgehend natürlich zu sich genommen werden. Das sind vitalstoffreiche Kräuter, Beeren, Getreide, Gemüse, Wurzeln, wenig Fleisch. Künstlich gewonnene Stoffe, wie etwa der energiereiche, vitaminlose Zucker sind nicht vorgesehen.
Nahrung: Am Besten saisonal
Es gibt einen Zusammenhang zwischen den saisonalen Lebens-Mitteln und dem, was der Körper braucht: Im stoffwechselaktiven Frühling braucht es vitalisierende Pflanzen wie Bärlauch, Gänseblümchen oder Löwenzahn. Im ruhigen Winter genügen Gemüse wie der einheimische Kohl. Wer so isst, nutzt die medizinische Kraft der Nahrung. Die "Jojo-Diät"
Es gibt unendlich viele Diäten: Kartoffel-, Minuten-, Atkins-, Blitz-, Erdbeer-Diät. Nur eine gibt es unter diesem Namen nicht, obwohl es unfreiwilligerweise die meistpraktizierte der Welt ist: die "Jojo-Diät". Das ist natürlich eine Erfindung von mir, aber sie bezeichnet das Dilemma, das praktisch alle Diäten "auszeichnet": Sie sind meistens wirkungslos! Sie müssen auch wirkungslos sein, weil fast alle Diäten auf demselben Prinzip aufbauen: Sie erzeugen für eine bestimmte Zeit einen Mangelzustand. Darauf stellt sich der Körper ein, gibt bereitwillig ein paar Pfunde ab, um diese Jojo-artig sofort wieder draufzupacken, sobald der "Ausnahmezustand" wieder beendet ist. Was ist die Alternative? Eine langfristige Umstellung des Lebens. 310 SchritteBeschwingt geht's weiter. |