Bestes von den Beeren

Immer noch ein wenig unterschätzt wird, welche wunderbaren Stoffe in Beeren stecken. Drei Beispiele dafür: Brombeere, Erdbeere, Heidelbeere.

Brombeeren enthalten viel Vitamin B und C. Außerdem viel Magnesium, ein wichtiges Spurenelement beim Lifestyle-Diabetes und ein Stoff, der die Gefahr von Blutgerinseln vermindert. Sehr interessant ist auch das antioxidative Lutein, das die Sehkraft der Augen erhöht. Den Blättern des Brombeerstrauches billigen Experten zuckersenkende Eigenschaften zu; etwa als Tee getrunken.

Erdbeeren sind mit ihrem einladenden Rot begehrt von den Menschen, aber auch von Tieren, die sie fressen wollen. Dagegen bilden die roten Schönen sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, um die Schädlinge abzuwehren. Zu diesen Stoffen gehören die Anthozyanine, die blutdrucksenkend wirken, Entzündungen hemmen, Bakterien vertreiben.

Heidelbeeren stecken voller Polyphenole, die Jagd auf die freien Radikale machen, welche die Gefäßwände angreifen. Außerdem stimulieren die Wirkstoffe der blauen Farbe das Immunsystem. In den Blättern des Strauches befindet sich Chrom, der sich günstig auf den Blutzucker auswirkt.

Fitter Genuss: Obst

Obst und Gemüse heißt häufig die Empfehlung der Nahrungsexperten. Für Diabetiker würde ich die Reihenfolge in Gemüse und Obst umkehren. Das liegt daran, dass Diabetiker ganz besonders auf die Kohlehydrate achten müssen. Und die sind in manchen Fällen, etwa bei vollreifen Bananen, stark vertreten.
Deshalb gilt auch hier ganz besonders der Grundsatz: Essen Sie vor allem Obst aus unserer Heimat. Denn es ist in der Regel (mal abgesehen von Weintrauben) nicht so süß, dafür aber voller Vitamine, Spurenelementen.
Gerade bei Obst gilt eines ganz besonders: Saison! Saison! Saison! Also keine Erdbeeren an Weihnachten, sondern im Juni, wenn sie bei uns reif sind. Dann stecken sie voller Vitalstoffe und kosten am wenigsten.

350 Schritte

Eine schöne Abwechslung beim Gehen: Frische Beeren sammeln. Die schmecken am besten, vor allem Brombeeren.

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