„Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch.“

Friedrich Hölderlin

Wussten Sie, dass das Herz eine Seele hat?

Herrschte lange die Meinung vor, unser Schlagorgan sei nichts weiter als ein bloßer Muskel, so gibt es jetzt neue medizinische Erkenntnisse. Danach bestehen über Hormone, Transmitterstoffe Verbindungen zwischen Gehirn und dem Herzen. Einer dieser Botenstoffe ist das atriale natriuretische Peptid (ANP), das im rechten Vorhof des Herzens gebildet wird.

Ursprünglich diente ANP vor allem der "Verständigung" zwischen Niere und Herz. Aber inzwischen weiß man, dass dieser Botenstoff auch auf die hormonellen Steuerungsmechanismen und auf das Immunsystem einwirkt.

Eine ganz konkrete Auswirkung des Wissens, dass das Herz ein "Herz" hat, formulierte der berühmte Herzchirurg Christian Barnard: "Wir müssen die Vorstellung des künstlichen Herzens aufgeben, weil das Herz weit mehr als eine mechanische Pumpe ist".

Der Berg ruft!

Die Krönung des Wanderns ist das Bergwandern. Experten haben festgestellt, dass neben dem Gehen direkt am Meer das Wandern in den Bergen den größten Regenerationseffekt bietet. Wer einmal eine mindestens fünfstündige Bergtour mit mindestens tausend Höhenmeter gelaufen ist, kann das nur bestätigen. Mein Lieblingsbuch fürs Höhenlaufen ist übrigens "Münchner Hausberge", wo die gut besteigbaren (ohne Klettern!) Wipfel des Voralpenlandes beschrieben sind. Aber es müssen nicht unbedingt die Alpen sein, auch die deutschen Mittelgebirge, etwa der Schwarzwald oder der Thüringer Wald, bieten hervorragende Wege, um in die Höhe zu kommen.

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450 Schritte

Wenn Ihr Herz während des Gehens schneller schlägt, gibt es dem Gehirn ein Signal - und das Gehirn wiederum "sagt" den Glückshormonen: "ausschütten!". So stelle ich mir das mal laienhaft vor.

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