Bio-sicher: Kohlrabi

Eine gute Begründung für ökologisches Gemüse ist der Kohlrabi. Denn die Knolle holt alles aus der Erde, was sie kriegen kann, also möglicherweise auch Spritzmittel. Gut an dem praktisch kalorienarmen Gemüse: Die vielen Kaliumverbindungen wirken basisch, helfen also, eines der ganz großen Zivilisationsübel, nämlich die Übersäuerung, zu bekämpfen.

So gelingt Kohlrabi am besten:
Schälen (was bei ganz jungen, noch zarten Knollen entfallen kann), in dünne! Scheiben schneiden. Schalotte in Olivenöl andünsten, den Kohlrabi dazu geben. Zum Schluss noch das kleingehackte Kraut (es enthält noch mehr Wirkstoffe als die Knolle) mitdünsten. Salzen, pfeffern, Muskat dazu.

Noch besser: Bio

Vergessen sind die ideologischen Debatten um Bio. Aus drei Gründen werden heute ökologisch erzeugte Lebens-Mittel gekauft:
Rückstandsfrei: Gerade im Frühjahr sind ausländische Gemüse oft mit den Resten von Spritzmitteln behaftet. Biologische Ware wird kontrolliert und ist praktisch rückstandsfrei.
Mehr Wirkstoffe: Weil auf Pflanzenschutzmittel verzichtet wird, müssen sich die die Pflanzen mehr "anstrengen" um zu überleben. Dadurch bilden sie mehr biologisch verfügbare Wirkstoffe.
Mehr Geschmack: Weil weniger Dünger verwendet wird, wachsen die Pflanzen langsamer. Das macht sie teurer und dafür oft geschmacksstärker.

Schopftintling (Tintenpilz) schmeckt nur als junger Pilz

Der "Diabetiker-Pilz" ist der Schopftintling

Er enthält neben Mineralien und Spurenelementen das wichtige Vitamin C und für Diabetiker notwendigen B-Vitamine. Außerdem das rare Vitamin D, das beim Typ 1 eine Rolle spielt.

Aber Achtung: Der Pilz ist nur jung genießbar, älter zerfließt er wie schwarze Tinte, weshalb er mancherorts auch Tintenpilz genannt wird.

Essenstipp:

An jedes Pilzgericht gehört frischgehackte Petersilie.

570 Schritte

Beim Gehen finde ich oft Pilze, die ich zu Hause sofort frisch zubereite.

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